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Immobilienpreise in Wien 2026: Was kostet eine Wohnung — laut offiziellen Zahlen?

Der Medianpreis einer Eigentumswohnung lag in Wien 2025 bei 5.212 € pro Quadratmeter — 5,5 % mehr als 2024, berechnet von Statistik Austria aus Kaufverträgen privater Haushalte im Grundbuch. Der Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer nennt für 2026 rund 5.430 € für Erstbezug und 3.810 € für gebrauchte Wohnungen. 2026 steigen die Preise wieder schneller: Der Häuserpreisindex von Statistik Austria lag im 2. Quartal 2026 österreichweit 5,1 % über dem Vorjahr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wien 2025: Medianpreis 5.212 €/m² für Eigentumswohnungen, +5,5 % zu 2024 (Statistik Austria, veröffentlicht 28.05.2026).
  • Niederösterreich 2025: Medianpreis 3.089 €/m²; Österreich: 4.162 €/m² (+4,4 %).
  • Wien 2026 laut WKO-Preisspiegel: Erstbezug 5.430 €/m², gebraucht 3.810 €/m² (April 2026).
  • Preisindex der Nationalbank für Wien 2025: +2,9 % bei 3,8 % Inflation — real leicht gesunken.
  • Trendwende 2026: Häuserpreisindex Österreich im 2. Quartal 2026 +5,1 % (Bestand) und +4,9 % (Neubau) zum Vorjahr.
  • Richtwert Wien seit 1. April 2026: 6,74 € pro m² (vorher 6,67 €).
  • Österreichweit kostete eine Mietwohnung im 2. Quartal 2026 im Schnitt 10,5 €/m² inklusive Betriebskosten (Statistik Austria).
Definition. Der Quadratmeterpreis ist der Kaufpreis einer Wohnung geteilt durch ihre Nutzfläche. Offizielle Vergleichswerte für Wien veröffentlichen Statistik Austria (Medianpreise aus Kaufverträgen privater Haushalte im Grundbuch) und die Wirtschaftskammer (Preisspiegel aus von Immobilientreuhändern gemeldeten Transaktionsdaten, die mit Grundbuchdaten abgeglichen werden); die Oesterreichische Nationalbank misst die Preisentwicklung als Index.

Was kostet eine Wohnung in Wien pro Quadratmeter?

Der Medianpreis einer Eigentumswohnung lag in Wien 2025 bei 5.212 € pro Quadratmeter. Diese Zahl berechnet Statistik Austria aus Kaufverträgen privater Haushalte im Grundbuch. Neubau und gebrauchte Wohnungen trennt erst der Preisspiegel der Wirtschaftskammer.

Kennzahl€/m²VeränderungQuelle, Stand
Wien — Median der ausgewerteten Wohnungstransaktionen, 2025 (Statistik Austria)5.212 €+5,5 % zu 2024Statistik Austria, 05/2026
Niederösterreich — Median der ausgewerteten Wohnungstransaktionen, 2025 (Statistik Austria)3.089 €–Statistik Austria, 05/2026
Österreich — Median der ausgewerteten Wohnungstransaktionen, 2025 (Statistik Austria)4.162 €+4,4 % zu 2024Statistik Austria, 05/2026
Wien, Erstbezug 2026 (Preisspiegel)5.430 €+2,7 % zu 2025WKO Wien, 04/2026
Wien, gebraucht 2026 (Preisspiegel)3.810 €+3,2 % zu 2025WKO Wien, 04/2026

Der Median ist der mittlere Wert der ausgewerteten Transaktionen: Die Hälfte der Wohnungen wurde teurer, die Hälfte günstiger verkauft. Er ist kein arithmetischer Durchschnitt. Grundlage sind Kaufverträge privater Haushalte aus dem Grundbuch; Freundschafts- und geförderte Preise schließt Statistik Austria nach Möglichkeit aus.

Für eine konkrete Wohnung sind diese Werte nur ein Rahmen. Stockwerk, Lift, Freifläche, Zustand, Heizsystem und die Rücklage des Hauses verschieben den Preis um 30 % und mehr — oft stärker als der Unterschied zwischen zwei Bezirken. Wie eine einzelne Wohnung bewertet wird, erklärt unser Ratgeber Immobilienbewertung.

Wie haben sich die Immobilienpreise in Wien entwickelt?

Nach dem Zinsanstieg 2022 stagnierten die Preise real; seit 2026 ziehen sie wieder an. 2025 stiegen die Wiener Wohnungspreise laut Nationalbank um 2,9 % bei einer Inflation von 3,8 % — real also ein leichter Rückgang. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Häuserpreisindex österreichweit bereits 3,9 % über dem Vorjahr, im 2. Quartal 5,1 %.

ZeitraumVeränderung zum VorjahrWas gemessen wirdQuelle, Stand
Wien 2025+2,9 % (Inflation 3,8 %)WohnimmobilienpreisindexOeNB, 29.01.2026
Wien 2025+5,5 %Medianpreis aus Kaufverträgen privater HaushalteStatistik Austria, 28.05.2026
Österreich, Q1 2026+2,9 % Bestand, +2,6 % NeubauHäuserpreisindexStatistik Austria, 23.09.2026
Österreich, Q2 2026+5,1 % Bestand, +4,9 % NeubauHäuserpreisindexStatistik Austria, 23.09.2026
Österreich, 1. Halbjahr 2026+3,9 %HäuserpreisindexStatistik Austria, 23.09.2026

Warum weichen +2,9 % und +5,5 % für dasselbe Jahr voneinander ab? Der Medianpreis ändert sich auch dann, wenn einfach mehr teure Wohnungen verkauft werden. Der Index der Nationalbank rechnet diesen Effekt heraus und zeigt die Preisänderung für vergleichbare Wohnungen. Für die Frage „Werden Wohnungen teurer?“ ist deshalb der Index aussagekräftiger.

Was kostet Miete in Wien?

Österreichweit kostete eine Hauptmietwohnung im 2. Quartal 2026 im Schnitt 10,5 € pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten, davon 2,7 € Betriebskosten (Statistik Austria, 08.09.2026). Private Mietwohnungen in Gebäuden nach 1945 lagen bei 10,7 € netto, Genossenschaftswohnungen bei 6,5 € und Gemeindewohnungen bei 5,7 €.

Für Altbauwohnungen in Wien gilt eine gesetzliche Obergrenze: der Richtwert. Er beträgt seit 1. April 2026 6,74 € pro Quadratmeter (vorher 6,67 €); dazu kommen Zu- und Abschläge für Lage und Ausstattung sowie Betriebskosten. Die Erhöhung um rund 1 % folgt dem 5. Mietrechtlichen Inflationslinderungsgesetz. Was der Richtwert für eine Wohnung zur Vermietung bedeutet, steht unter Vorsorgewohnung Wien.

KennzahlWertQuelle, Stand
Österreich, Miete inkl. Betriebskosten, Q2 202610,5 €/m² (+3,3 % zum Vorjahr)Statistik Austria, 08.09.2026
davon Betriebskosten2,7 €/m²Statistik Austria, 08.09.2026
Private Mietwohnungen, Gebäude nach 1945, netto10,7 €/m²Statistik Austria, 08.09.2026
Richtwert Wien ab 01.04.20266,74 €/m²Richtwertgesetz / 5. MILG

Welche Obergrenze für eine konkrete Wohnung gilt, hängt vom Baujahr, von der Förderung und davon ab, ob sie Wohnungseigentum ist. Wie wir Mietwohnungen anbieten, lesen Sie unter Mieten.

Woher die Zahlen kommen: Quellen und Methode

Wir verwenden auf dieser Seite nur Zahlen öffentlicher Stellen und der gesetzlichen Interessenvertretung — mit Veröffentlichungsdatum. Jede Quelle misst etwas anderes, deshalb nennen wir bei jeder Zahl, woher sie stammt.

QuelleWas sie misstDatengrundlageErscheint
Statistik Austria, Immobilien-DurchschnittspreiseMedianpreis pro m² WohnflächeKaufverträge privater Haushalte aus dem Grundbuchjährlich, Mai
Statistik Austria, Häuserpreisindex (HPI)Preisentwicklung, getrennt nach Neubau und BestandTransaktionen, qualitätsbereinigtquartalsweise
Oesterreichische Nationalbank, WohnimmobilienpreisindexPreisentwicklung für Wien und ÖsterreichAngebots- und Transaktionsdaten, qualitätsbereinigtquartalsweise
WKO, ImmobilienpreisspiegelPreise nach Neubau und BestandVon Immobilientreuhändern gemeldete Transaktionsdaten, mit Grundbuchdaten abgeglichenjährlich, Frühjahr
Statistik Austria, Mikrozensus WohnenMieten und BetriebskostenBefragung von Haushaltenquartalsweise

Warum wir keine Durchschnittspreise pro Bezirk nennen. In einem einzelnen Wiener Bezirk werden pro Jahr oft nur wenige hundert Wohnungen verkauft — Gründerzeit-Altbau, Gemeindebau-Umwandlung und Dachgeschoß-Neubau landen im selben Durchschnitt. Eine solche Zahl sagt über Ihre Wohnung weniger aus als der Quadratmeterpreis vergleichbarer Objekte. Deshalb zeigen wir bei jedem unserer Inserate den konkreten Preis pro Quadratmeter und auf unseren Bezirksseiten, etwa Hietzing oder Floridsdorf, Lage und Wohnungsbestand statt eines Durchschnitts.

Diese Seite aktualisieren wir, sobald eine der Quellen neue Zahlen veröffentlicht. Das Datum der letzten Prüfung steht am Seitenende.

Sie möchten wissen, was Ihre Wohnung in Wien oder Niederösterreich heute wert ist? Wir bewerten nach vergleichbaren Verkäufen und erklären Ihnen, woraus sich der Preis zusammensetzt.

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Beratung auf Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Englisch.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt allgemeine Informationen zum Stand 02.10.2026 wieder und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Für Ihre konkrete Situation beraten wir Sie persönlich und ziehen, wo nötig, einen Anwalt oder Steuerberater bei.

Häufige Fragen

Was kostet eine Wohnung in Wien pro Quadratmeter?

2025 lag der Medianpreis laut Statistik Austria bei 5.212 € pro Quadratmeter, berechnet aus Kaufverträgen privater Haushalte im Grundbuch. Der Preisspiegel der Wirtschaftskammer nennt für 2026 rund 5.430 € für Erstbezug und 3.810 € für gebrauchte Wohnungen.

Wie haben sich die Immobilienpreise in Wien 2025 entwickelt?

Nominell gestiegen: Der Medianpreis aus Kaufverträgen lag 5,5 % über 2024, der qualitätsbereinigte Index der Nationalbank zeigt für Wien +2,9 %. Bei einer Inflation von 3,8 % sind Wohnungen real leicht günstiger geworden.

Sinken die Immobilienpreise 2026?

Nein, nach den bisher veröffentlichten Zahlen steigen sie wieder schneller. Der Häuserpreisindex von Statistik Austria lag im 2. Quartal 2026 österreichweit 5,1 % für gebrauchte und 4,9 % für neue Wohnimmobilien über dem Vorjahr.

Warum unterscheiden sich Preisangaben für Wien?

Weil die Quellen verschieden messen. Statistik Austria ermittelt Medianpreise aus Kaufverträgen privater Haushalte im Grundbuch, die Wirtschaftskammer stützt sich auf von Immobilientreuhändern gemeldete Transaktionsdaten, die mit Grundbuchdaten abgeglichen werden, die Nationalbank mit einem qualitätsbereinigten Index. Alle drei sind korrekt, beantworten aber unterschiedliche Fragen.

Wie viel teurer ist Neubau als Altbau in Wien?

Laut WKO-Preisspiegel 2026 kostet Erstbezug in Wien rund 5.430 € pro Quadratmeter, eine gebrauchte Wohnung rund 3.810 € — Erstbezug, also Neubau, aber auch umfassend sanierte Wohnungen, ist damit laut Preisspiegel gut 40 % teurer als eine gebrauchte Wohnung. Einzelne sanierte Altbauwohnungen in guter Lage liegen deutlich darüber.

Wie hoch ist die Miete in Wien?

Österreichweit zahlten Mieter im 2. Quartal 2026 im Schnitt 10,5 € pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten (Statistik Austria). Für Wiener Altbauwohnungen gilt als Obergrenze der Richtwert von 6,74 € pro Quadratmeter plus Zu- und Abschläge und Betriebskosten.

Wie hoch ist der Richtwert in Wien 2026?

Seit 1. April 2026 beträgt der Richtwert in Wien 6,74 € pro Quadratmeter Nutzfläche und Monat, vorher 6,67 €. Er gilt vor allem für Altbauwohnungen, die voll dem Mietrechtsgesetz unterliegen.

Warum nennt ImmoLöwin keine Durchschnittspreise pro Bezirk?

Weil ein Bezirksdurchschnitt Altbau, Neubau und sehr verschiedene Lagen mischt und auf wenigen Verkäufen beruht. Wir zeigen stattdessen bei jedem Objekt den konkreten Preis pro Quadratmeter und bewerten Wohnungen nach vergleichbaren Verkäufen.

Quellen

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