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Immobilienpreisspiegel Österreich: Preise nach Bundesland

Was kosten Wohnungen, Häuser und Baugrundstücke in den österreichischen Bundesländern? Die Tabellen auf dieser Seite zeigen die Werte von Statistik Austria für Österreich und alle neun Bundesländer. Preisjahr ist 2025, veröffentlicht wurden die Zahlen am 28.05.2026. Grundlage sind Kaufverträge aus dem Grundbuch.

Preise nach Bundesland: Preisjahr 2025

Die Tabellen zeigen die Werte der Pressemitteilung von Statistik Austria vom 28.05.2026 für Österreich und alle neun Bundesländer: Kaufverträge des Jahres 2025 aus dem Grundbuch. Häuser und Wohnungen stehen als Median, Baugrundstücke als geometrisches Mittel — deshalb in getrennten Tabellen.

Wohnungen und Häuser: Median 2025

Median, Pressemitteilung Statistik Austria vom 28.05.2026, Verkaufsjahr 2025 (Tabellen 1 und 2).
RegionWohnungen, € pro m² WohnflächeHäuser, € pro m² Wohnfläche
Österreich€ 4.162€ 2.836
Wienalle Kategorien →€ 5.212€ 5.376
Niederösterreichalle Kategorien →€ 3.089€ 2.653
Burgenland€ 1.859€ 1.889
Kärnten€ 3.260€ 2.609
Oberösterreich€ 3.373€ 2.905
Salzburg€ 4.968€ 4.766
Steiermark€ 2.750€ 2.421
Tirol€ 4.965€ 4.828
Vorarlberg€ 5.000€ 5.077

Baugrundstücke: geometrisches Mittel 2025

Geometrisches Mittel, Pressemitteilung Statistik Austria vom 28.05.2026, Verkaufsjahr 2025 (Tabelle 3). Die Überschrift von Tabelle 3 lautet „Medianpreise“, die Fußnote und der Text der Pressemitteilung nennen „geometrische Mittel“; wir folgen der Fußnote.
RegionBaugrund, € pro m² Grundfläche
Österreich€ 135
Wienalle Kategorien →€ 799
Niederösterreichalle Kategorien →€ 116
Burgenland€ 77
Kärnten€ 88
Oberösterreich€ 139
Salzburg€ 383
Steiermark€ 90
Tirol€ 391
Vorarlberg€ 640

Zeitreihe 2015–2025

Jede Spalte ist ein Verkaufsjahr. Die Werte sind nicht qualitätsbereinigt: Ändert sich, was in einem Jahr verkauft wird, ändert sich der Wert. Für Vergleiche über die Zeit eignet sich ein Preisindex besser.

Wohnungen, Median je Verkaufsjahr
Median, € pro m² Wohnfläche, Pressemitteilung Statistik Austria vom 28.05.2026.
Region20152016201720182019202020212022202320242025
Österreich€ 2.769€ 2.950€ 3.068€ 3.269€ 3.480€ 3.625€ 3.951€ 4.364€ 4.000€ 3.986€ 4.162
Wien€ 3.333€ 3.624€ 3.828€ 4.007€ 4.217€ 4.538€ 5.009€ 5.516€ 5.000€ 4.940€ 5.212
Niederösterreich€ 2.367€ 2.304€ 2.473€ 2.618€ 2.683€ 3.000€ 3.141€ 3.438€ 3.050€ 2.959€ 3.089
Burgenland€ 1.266€ 1.143€ 1.200€ 1.148€ 1.543€ 1.643€ 1.917€ 1.819€ 1.821€ 1.850€ 1.859
Kärnten€ 2.114€ 1.929€ 2.135€ 2.242€ 2.452€ 2.864€ 3.128€ 3.819€ 3.332€ 3.346€ 3.260
Oberösterreich€ 2.218€ 2.100€ 2.232€ 2.422€ 2.880€ 2.975€ 3.232€ 3.508€ 3.182€ 3.200€ 3.373
Salzburg€ 3.151€ 3.300€ 3.333€ 3.566€ 4.002€ 4.175€ 4.646€ 4.950€ 5.012€ 4.926€ 4.968
Steiermark€ 1.994€ 2.046€ 2.224€ 2.379€ 2.637€ 2.654€ 2.849€ 3.055€ 2.749€ 2.749€ 2.750
Tirol€ 2.885€ 3.115€ 3.235€ 3.483€ 3.896€ 4.114€ 4.540€ 5.210€ 4.783€ 4.764€ 4.965
Vorarlberg€ 2.949€ 3.284€ 3.572€ 3.882€ 3.957€ 4.615€ 5.100€ 5.376€ 4.923€ 4.978€ 5.000
Häuser, Median je Verkaufsjahr
Median, € pro m² Wohnfläche, Pressemitteilung Statistik Austria vom 28.05.2026.
Region20152016201720182019202020212022202320242025
Österreich€ 1.667€ 1.776€ 1.898€ 1.986€ 2.108€ 2.297€ 2.616€ 2.900€ 2.662€ 2.711€ 2.836
Wien€ 3.579€ 3.795€ 4.015€ 4.207€ 4.556€ 4.833€ 5.421€ 5.692€ 5.502€ 5.462€ 5.376
Niederösterreich€ 1.484€ 1.625€ 1.738€ 1.837€ 1.978€ 2.182€ 2.500€ 2.807€ 2.497€ 2.526€ 2.653
Burgenland€ 1.030€ 1.111€ 1.182€ 1.286€ 1.341€ 1.407€ 1.667€ 1.923€ 1.807€ 1.804€ 1.889
Kärnten€ 1.352€ 1.525€ 1.619€ 1.642€ 1.714€ 1.889€ 2.083€ 2.469€ 2.551€ 2.500€ 2.609
Oberösterreich€ 1.724€ 1.820€ 1.917€ 2.000€ 2.219€ 2.372€ 2.692€ 2.990€ 2.798€ 2.773€ 2.905
Salzburg€ 3.023€ 3.251€ 3.427€ 3.484€ 3.632€ 4.083€ 4.864€ 5.333€ 5.161€ 4.974€ 4.766
Steiermark€ 1.444€ 1.529€ 1.638€ 1.734€ 1.796€ 1.926€ 2.183€ 2.468€ 2.336€ 2.408€ 2.421
Tirol€ 2.413€ 2.883€ 3.130€ 3.285€ 3.467€ 4.000€ 4.756€ 5.055€ 4.924€ 4.967€ 4.828
Vorarlberg€ 2.846€ 2.973€ 3.450€ 3.846€ 4.038€ 4.247€ 4.914€ 5.528€ 5.544€ 5.075€ 5.077
Baugrundstücke, geometrisches Mittel je Verkaufsjahr
Geometrisches Mittel, € pro m² Grundfläche, Pressemitteilung Statistik Austria vom 28.05.2026.
Region20152016201720182019202020212022202320242025
Österreich€ 72€ 70€ 72€ 73€ 72€ 74€ 74€ 85€ 105€ 123€ 135
Wien€ 489€ 459€ 542€ 708€ 498€ 577€ 637€ 927€ 900€ 719€ 799
Niederösterreich€ 69€ 69€ 69€ 68€ 66€ 69€ 64€ 79€ 89€ 114€ 116
Burgenland€ 52€ 48€ 50€ 49€ 50€ 45€ 51€ 46€ 46€ 70€ 77
Kärnten€ 50€ 52€ 52€ 54€ 57€ 55€ 62€ 68€ 77€ 84€ 88
Oberösterreich€ 65€ 67€ 70€ 71€ 77€ 81€ 84€ 105€ 130€ 133€ 139
Salzburg€ 171€ 176€ 189€ 204€ 215€ 218€ 222€ 256€ 334€ 308€ 383
Steiermark€ 48€ 47€ 48€ 50€ 49€ 53€ 54€ 61€ 71€ 87€ 90
Tirol€ 172€ 178€ 179€ 188€ 177€ 188€ 218€ 271€ 300€ 349€ 391
Vorarlberg€ 248€ 276€ 303€ 348€ 373€ 424€ 473€ 606€ 604€ 682€ 640

„Laufende jährliche Revision der Vorjahre, um die Vergleichbarkeit der Mittelwerte hinsichtlich methodischer Differenzen und Datennachlieferungen zu gewährleisten.“

Quelle: Statistik Austria, Pressemitteilung 14 186-105/26 vom 28.05.2026 (PDF) · Quelle: STATISTIK AUSTRIA, bearbeitete Darstellung

Was diese Seite zeigt

Die erste Tabelle zeigt Eigentumswohnungen und Häuser, jeweils in Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Die zweite zeigt Baugrundstücke in Euro pro Quadratmeter Grundfläche. Darunter steht die Zeitreihe ab 2015, getrennt nach Wohnungen, Häusern und Baugrund.

Alle Werte stammen aus der Pressemitteilung von Statistik Austria vom 28.05.2026. Sie gelten für das Verkaufsjahr 2025 und nicht für 2026: Statistik Austria veröffentlicht die Durchschnittspreise einmal im Jahr für das abgelaufene Jahr. Statistik Austria überarbeitet die Vorjahre laufend, ein Wert für 2023 kann also in der nächsten Pressemitteilung leicht anders aussehen.

Median vs. geometrisches Mittel: warum die Zahlen auf dieser Seite und auf der Wien-Seite nicht vergleichbar sind

Für Wohnungen und Häuser nennt die Pressemitteilung den Median: Die Hälfte der Objekte wurde teurer verkauft, die Hälfte billiger. Für Baugrundstücke nennt sie das geometrische Mittel. Deshalb stehen Baugrundstücke in einer eigenen Tabelle.

Die Bezirkstabellen auf den Seiten Immobilienpreise Wien und Immobilienpreise Niederösterreich beruhen auf einer anderen Auswertung derselben Behörde: geometrische Mittel je Kategorie (Bauperiode, Fläche, Außenfläche), berechnet aus Kaufverträgen der Jahre 2021 bis 2025 und auf das Preisniveau 2025 umgerechnet. Ein Median über alle Wohnungen eines Bundeslandes und ein Mittel über eine einzelne Kategorie eines Bezirks beschreiben verschiedene Dinge. Wer einen Bezirkswert mit dem Landeswert vergleicht, vergleicht zwei Messungen, nicht zwei Lagen.

Drei Quellen, drei Zahlen

Wer nach dem Immobilienpreisspiegel sucht, findet in Österreich drei verschiedene Zahlenwerke. Sie widersprechen sich nicht, sie messen Verschiedenes.

Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer (WKO). Er erscheint einmal im Jahr im Frühjahr, 2026 in der 37. Ausgabe, und nennt Preise auf Bezirksebene: Eigentumswohnungen nach Erstbezug und gebraucht, Einfamilien- und Reihenhäuser, Baugrund, dazu Mieten für Wohnungen, Büros und Geschäftslokale. Grundlage sind Angaben der Immobilientreuhänder. Das vollständige Buch ist kostenpflichtig. Der Fachverband stellt die Ausgabe auf seiner Seite zum Immobilienpreisspiegel vor.

Immobilien-Durchschnittspreise von Statistik Austria. Das sind die Zahlen auf dieser Seite und in den Bezirkstabellen für Wien und Niederösterreich. Sie beruhen auf tatsächlichen Kaufverträgen aus dem Grundbuch; Verkäufe zu Freundschafts- oder geförderten Preisen schließt Statistik Austria nach Möglichkeit aus. Die Werte erscheinen einmal im Jahr und sind kostenlos.

Häuserpreisindex. Statistik Austria und die Oesterreichische Nationalbank veröffentlichen vierteljährlich Preisindizes für Wohnimmobilien. Ein Index zeigt, wie sich Preise gegenüber einem Basisjahr verändern, aber kein Preisniveau in Euro pro Quadratmeter. Was er misst und wie man ihn liest, steht unter Häuserpreisindex.

Wie Sie die Zeitreihe lesen

Jede Spalte der Zeitreihe ist ein Verkaufsjahr. Der Median eines Jahres hängt davon ab, was in diesem Jahr verkauft wurde: Werden in einem Jahr mehr Neubauwohnungen verkauft als im Jahr davor, steigt der Median, auch wenn sich die Preise vergleichbarer Wohnungen kaum ändern. Statistik Austria weist in der Pressemitteilung selbst darauf hin, dass für Preisvergleiche über die Zeit ein qualitätsbereinigter Preisindex besser geeignet ist. Beim Baugrund nennt die Pressemitteilung als einen Grund für die starken Anstiege ab 2023 eine veränderte Zusammensetzung der beobachteten Transaktionen seit der Zinswende 2022.

Wien und Niederösterreich im Detail

Für Wien und Niederösterreich gibt es eigene Seiten mit allen Kategorien je Bezirk: Immobilienpreise Wien mit den 23 Wiener Bezirken und Immobilienpreise Niederösterreich mit Wohnungen, Häusern und Baugrund je Bezirk sowie Baugrund je Gemeinde. Einen statistischen Richtwert für eine konkrete Wohnung, ein Haus oder ein Grundstück liefert der Rechner zur Immobilienbewertung. Unser Beratungsgebiet sind Wien und Niederösterreich.

Sie möchten wissen, was Ihre Immobilie in Wien oder Niederösterreich wert ist? Wir bewerten anhand vergleichbarer Verkäufe und erklären, wie der Preis zustande kommt.

Immobilienbewertung anfragen · Kontakt · WhatsApp +43 677 64127708

Beratung auf Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Englisch.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt allgemeine Informationen zum Stand 30.10.2026 wieder und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Für Ihre konkrete Situation beraten wir Sie persönlich und ziehen, wo nötig, einen Anwalt oder Steuerberater bei.

Häufige Fragen

Gibt es schon Immobilienpreise für 2026?

Nein. Die jüngsten Werte von Statistik Austria gelten für das Verkaufsjahr 2025 und wurden am 28.05.2026 veröffentlicht. Statistik Austria veröffentlicht einmal im Jahr, jeweils für das abgelaufene Jahr.

Woher stammen die Zahlen in den Tabellen?

Aus der Pressemitteilung von Statistik Austria vom 28.05.2026, Tabellen 1 bis 3. Grundlage sind Kaufverträge privater Haushalte aus dem Grundbuch.

Warum stehen Baugrundstücke in einer eigenen Tabelle?

Weil Statistik Austria für Wohnungen und Häuser den Median nennt, für Baugrundstücke das geometrische Mittel. Zwei verschiedene Kennzahlen gehören nicht in eine Tabelle.

Warum weichen die Werte von der Wien-Seite ab?

Die Wien-Seite zeigt geometrische Mittel je Bezirk und Kategorie aus Kaufverträgen 2021 bis 2025, umgerechnet auf das Preisniveau 2025. Diese Seite zeigt den Median aller Verkäufe eines Bundeslandes im Jahr 2025. Es sind zwei Auswertungen, keine zwei Messungen derselben Größe.

Was ist der Unterschied zum WKO-Immobilienpreisspiegel?

Der Preisspiegel der Wirtschaftskammer beruht auf Angaben der Immobilientreuhänder, erscheint jährlich und ist als Buch kostenpflichtig. Statistik Austria wertet Kaufverträge aus dem Grundbuch aus und veröffentlicht kostenlos.

Kann ich aus der Zeitreihe die Preisentwicklung ablesen?

Nur grob. Der Median hängt davon ab, was in einem Jahr verkauft wurde. Für die Entwicklung vergleichbarer Objekte ist ein Preisindex besser geeignet; Statistik Austria weist selbst darauf hin.

Gibt es Werte für meinen Bezirk oder meine Gemeinde?

Statistik Austria veröffentlicht Wohnungs- und Hauspreise je Bezirk und Baugrundpreise auch je Gemeinde. Für Wien und Niederösterreich stehen sie auf unseren Seiten zu den Immobilienpreisen; für alle Bezirke Österreichs rechnet der Bewertungsrechner mit diesen Werten.

Ersetzt eine Tabelle die Bewertung meiner Immobilie?

Nein. Ein Landeswert beschreibt den Markt eines ganzen Bundeslandes, nicht Lage, Zustand und Ausstattung eines Objekts. In Wien und Niederösterreich bewerten wir Immobilien anhand vergleichbarer Verkäufe.

Quellen

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