Immobilienfinanzierung in Österreich: der Praxis-Guide
Eigenmittel, KIM-Regeln, Fixzins oder variabel: Was Käufer 2026 über Hypotheken in Österreich wissen müssen.
Eigenmittel
Banken erwarten in der Regel mindestens 20 % Eigenmittel zuzüglich Nebenkosten — bei 500.000 € Kaufpreis also rund 150.000 €. Mehr Eigenmittel verbessern den Zinssatz spürbar.
Tragfähigkeit
Die monatliche Rate soll 40 % des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen. Banken rechnen mit Puffern für Zinsanstiege und prüfen alle bestehenden Kredite.
Fixzins oder variabel
Fixzins gibt Planbarkeit über 10–25 Jahre, variabel ist anfangs günstiger, trägt aber das Zinsrisiko. Splitting-Modelle kombinieren beides.
Förderungen
Wohnbauförderungen der Bundesländer, geförderte Darlehen und Zuschüsse für Sanierung können die Finanzierung deutlich entlasten — die Bedingungen unterscheiden sich je Bundesland.
Unser Service
Wir arbeiten mit unabhängigen Finanzierungsberatern, holen Vergleichsangebote mehrerer Banken ein und begleiten auch internationale Käufer.
Wie viel Kredit bekomme ich?
Faustregel: Rate maximal 40 % des Nettoeinkommens. Bei 4.000 € netto sind das ca. 1.600 € Rate — je nach Zins und Laufzeit grob 350.000–450.000 € Kreditsumme.
Bekommen Ausländer eine Hypothek?
Ja, mit höheren Eigenmitteln (oft 40–50 %) und nachweisbarem, stabilem Einkommen; EU-Einkommen wird leichter anerkannt als Drittstaaten-Einkommen.
Was ist die KIM-Verordnung?
Die Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung setzte Standards: max. 90 % Beleihung, 40 % Schuldendienstquote, 35 Jahre Laufzeit. Sie ist 2025 ausgelaufen, die Banken orientieren sich aber weiter daran.